Sonntag, 8. Februar 2015

Der Game of Thrones-Spieleabend

Quelle: Heidelberger Spieleverlag
"Wenn man das Spiel um Throne spielt, gewinnt man, oder man stirbt."
Nun, wir haben es gespielt und es gab auch einen Gewinner - doch glücklicherweise erfreuen wir uns alle noch bester Gesundheit. 
Nach längerer Planung war es am letzten Sonntag endlich so weit: Das Treffen zu unserem Game of Thrones-Spieleabend stand an. Schon bevor der Spielplan auf dem Tisch ausgebreitet war, sorgten die Filmmusik sowie die Wappen der großen Häuser an den Wänden für die richtige Atmosphäre. Wir alle konnten es kaum erwarten, mit dem Kampf um den Eisernen Thron zu beginnen. Doch zwischen uns und dem Spielbeginn stand eine geschlagene Stunde Regeleinführung. Nichts für ungeduldige Gemüter also, denn es war wichtig, die Zusammenhänge der verschiedenen Aktionen zu verstehen, bevor wir uns in die Schlacht stürzten. Außerdem konnten währenddessen in aller Ruhe die gefühlt 347 Pöppel und Pappmarker sortiert, gestapelt und verteilt werden. 
Nachdem jedem der sechs Spieler ein Haus zugelost worden war, konnte es also beginnen. Etwas zaghaft begannen wir erste Gebiete zu erobern, unsere Truppen zu vergrößern, Bündnisse zu schließen und diese schließlich wieder zu brechen. Während Stark den Norden in seinen Besitz brachte und Greyjoy von Pike aus seine Armee aufbaute, erstreckte sich von der Mitte bis zum südlichen Ausläufer von Westeros ein Kuddelmuddel aus Baratheon-, Lennister-, Tyrell- und Martell-Soldaten. Je länger wir spielten, desto länger dauerten unsere Planungsphasen, denn mit der Zeit kam das Verständnis für Truppenbewegungen und Kämpfe. Ganze vier Stunden lieferten wir uns spannende und erbitterte Duelle um die Vorherrschaft, doch ein klarer Sieger konnte sich bis zuletzt nicht hervortun. Am Ende war es das Haus Tyrell, das lediglich aufgrund einer Mehrheit an Festungen den Sieg für sich verbuchen konnte. Da war es dann doch irgendwie schade, als das Spiel beendet war, da man doch gerade kapiert hatte, wie alles funktionerte. Naja, vielleicht nicht alles, denn es gab doch recht häufig Anlass, die Anleitung zu Rate zu ziehen, um einige aufkommende Fragen zu beantworten. Besonders mit Schiffsbewegungen und der Handhabung von Häfen taten wir uns etwas schwer. Auch wenn nach fünf Stunden angestrengtem Planen und Taktieren unsere Köpfe ausgebrannt waren, so war es doch ein grandioser Abend, der nach Wiederholung schreit (dann aber vielleicht etwas früher am Tag).

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